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9. Januar 2019

Peng – Du bist tot!

Chemnitzer Forscherin untersucht Rolle des Todes in Computerspielen Chemnitz, 9. Januar 2019. Der Tod ist untrennbar mit dem Videospiel-Genre verbunden: Er nimmt „eine zentrale Rolle im Computerspiel ein und hat eine bedeutende Funktion für die Gestaltung und Vermarktung des Spiels“, hat die Chemnitzer Chemnitzer Kommunikationsforscherin Miriam Schreiter in ihrer Dissertation „Wie kommt der Tod ins Spiel? Von Leichen und Geistern in Casual Games“ herausgearbeitet, wie die TU Chemnitz mitteilte. Viele Referenzen auf alte kulturelle Symbole Demnach bedienen sich die Spiele-Designer zum Beispiel bewusst zahlreicher überlieferter kultureller Symbole, um auch in Gelegenheitsspielen („Casual Games“) dem Spieler ständig vor Augen zu führen, dass er oder beziehungsweise seine Spielefigur („Avatar“) sterben könnte, wenn er oder sie nicht engagiert genug spielt. Schreiter sieht darin eine „Ökonomie der Aufmerksamkeit“ wirken. „Das zeigte sich in der Untersuchung zum Beispiel anhand der übermäßigen Verwendung von Schädeln, Knochenteilen, Skeletten, Leichen, Geistern und anderen Symbolen, die für Vergänglichkeit stehen“, erklärte die Forscherin. Auch solche alten Symbole wie der „kopflose Reiter“ würden gerne von Spiele-Designern eingesetzt. Video (TU Chemnitz): Miriam Schreiter erläutert ihre Spieleforschungen Tod …

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